FAMILY MAN

PD, Familien-Prioritäten & seine mehr oder weniger analoges Familienleben

„Family first, alles andere second”

ist das Motto von Philipp Depiereux. Er verfolgt bei der Arbeit eiserne Work/Family-Prinzipien und arbeitet seit nun mehr als fünf Jahren nicht an Wochenenden und nimmt auch keine geschäftlichen Event-Einladungen zu dieser heiligen Familienzeit wahr. Der begeisterte Borussia Dortmund Fan lebt mit seiner Familie in München. 

Als Anhänger der Waldorfpädagogik erzieht der mit seiner Frau in München lebende Depiereux seine vier Kinder (13, 10, 5 und 2 Jahre) komplett ohne digitale Medien. Das heißt, keines seiner Kinder nutzt Smartphone, Tablet oder Spielkonsole, Verabredungen laufen über das Festnetztelefon, nach der Schule wird gemalt und gebastelt statt gedaddelt. Bequem ist diese analoge Erziehung nicht, ganz im Gegenteil: Durch die Allgegenwärtigkeit der digitalen Medien in der Gesellschaft und den laxen Umgang in anderen Elternhäusern ergeben sich zwangsläufig Diskussionen. Es geht Depiereux und seiner Frau dabei aber keineswegs um eine Technologiefeindlichkeit, sondern schlicht darum, die gesunde Entwicklung ihrer Kinder nicht durch den zeit- und kreativitätsraubenden Digitalkonsum zu stören, der so verführerisch und bequem ist, dass eine sinnvolle Beschäftigung und vor allem das Draußen-Spielen gar nicht mehr oder nicht mehr ausreichend stattfindet. Sorge, dass die Kinder später im digitalen Leben nicht Schritt halten können, haben sie nicht. Denn den Umgang mit Smartphone & Co. lernt man schließlich schnell – den verantwortungsbewussten Umgang damit nicht unbedingt.

„Zurück zum Kinderzimmer 1.0: Kinder brauchen kein Smartphone!“

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Warum unsere Kinder kein Smartphone brauchen

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